In 5 Schritten ein Buch bei Amazon CreateSpace anlegen

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Mit CreateSpace ist es kinderleicht, sein eBook nun auch als Taschenbuch bei Amazon anzubieten. Das Beste daran ist, dass es den Nutzer nichts kostet. Nur wenn ein Kunde ein Buch kauft, zieht Amazon bzw. CreateSpace seinen Anteil vom Gewinn ab. Dieses Angebot steht zwar dem deutschen Markt zur Verfügung, allerdings derzeit noch ausschließlich auf Englisch. Aus diesem Grund haben wir hier eine ausführliche Anleitung für alle, deren Englisch ein wenig eingerostet ist. Die eingefügten Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern.

CreateSpace ist unglaublich bedienerfreundlich. Der Autor wird behutsam durch jeden Schritt geführt und es werden keine besonderen Kenntnisse vorausgesetzt. Wer allerdings doch ein layouttechnisches oder anderes Problem hat, der ist natürlich bei uns willkommen. Hinterlasse uns einfach einen Kommentar oder schreibe eine Mail an info@ebokks.de.

Schritt 1: Neues Projekt anlegen

Registriere dich zunächst auf www.createspace.com. Wenn du dich einloggst, triffst du natürlich die Entscheidung, dein Projekt mit der Do-It-Yourself-Methode selbst (und damit kostenlos) zu erstellen.

Do-It-Yourself: Ein Buch mit CreateSpace erstellen


Als nächstes trägst du den Titel des Projekts ein und wählst Paperback als Produktart aus. Weiter geht es mit dem oberen „Get started“-Button.

CreateSpace: Projekt starten


Der Titel wird gleich auf die nächste Seite des Formulars übernommen. Weiter unten gibt es allerdings die Möglichkeit, den Untertitel separat anzugeben. Jetzt fehlt nur noch der Nachname des Autors. Alle weiteren Angaben wie Vorname, Klappentext und Seriennummer (falls es eine gibt), sind freiwillig, aber empfehlenswert.

CreateSpace: Name und weitere Infos


Wer eine ISBN für sein Buch hat, wählt nun die untere Option. Alle anderen entscheiden sich für die kostenlose ISBN von CreateSpace, klicken noch einmal auf „Assign Free ISBN“ und dann auf „Continue“.

CreateSpace:kostenlose ISBN


Schritt 2: Das Innere des Buches bestimmen

Nun gibt es viel zu tun: Suche aus, ob die Seiten schwarz-weiß oder farbig bedruckt werden sollen und ob das Papier weiß oder cremig sein soll. Außerdem wird hier das Buchformat eingestellt. Wer es ganz bequem mag, kann sich zur ausgesuchten Größe eine Vorlage herunterladen und seinen Text dort hineinkopieren. Ansonsten solltest du noch einmal überprüfen, ob dein Textdokument auch wirklich diesen Maßen entspricht – alles andere wird beim Hochladen nicht von CreateSpace akzeptiert.

CreateSpace: Farbe und Größe deines Buches


Unter „Browse“ suchst du die Buch-Datei auf deiner Festplatte aus und lädst sie mit einem Klick auf „Save“ hoch. Das kann einen Moment dauern.

CreateSpace: Buch-Datei hochladen


Es startet ein automatischer Druck-Check. Währenddessen kannst du dich aber schon um den Umschlag kümmern, also klicke auf den angezeigten Link.

CreateSpace: Print Check


Schritt 3: Den Umschlag gestalten

Hast du einen professionellen Umschlag, kannst du den natürlich hochladen. Wer diese Kunst nicht beherrscht, nutzt den praktischen (und kostenlosen) Cover Creator.

CreateSpace: Den Cover Creator starten


Auf der linken Seite können alle Einstellungen vorgenommen werden: auswählbare Vorlagen, Schriftfarbe, hochladebare Motive, Titel, Autor, Klappentext usw. Wenn alles schick ist, klickst du auf „Submit Cover“, noch einmal auf „Complete Cover“ und „Continue“.

CreateSpace: Der Cover Creator


Schritt 4: Dateien überprüfen

Für den Fall, dass CreateSpace beim Druck-Check auf Ungereimtheiten gestoßen ist, kriegst du jetzt die entsprechende Mitteilung. Durch „Launch Interior Reviewer“ kannst du direkt im Buch blättern und nachschauen, was los ist.

CreateSpace: Buch-Datei überprüfen


Das Layout wird hier im „Interior Reviewer“ so angezeigt, wie es auch gedruckt sein würde. Stellen, die Probleme bereiten könnten, werden direkt auf der Seite markiert. Entscheide, ob die Meldungen ignoriert werden können oder die Datei gepasst werden muss.

CreateSpace: Im Buch blättern


Es wird eine Zusammenfassung des Projektes angezeigt und es bleibt nur noch eines zu tun – „Submit Files for Review“ klicken! Und schon sind die Daten auf dem Weg in den Amazon-Shop.

Schritt 5: Informationen für den Shop angeben

Amazon braucht jetzt natürlich auch noch ein paar Informationen. Da ist zunächst der Preis: Das, was CreateSpace und Amazon für jedes Exemplar haben wollen, steht als Minimum unter den Eingabefeldern. Da du als Autor auch etwas verdienen möchtest, solltest du entsprechend etwas drauf rechnen. Aber Achtung: Es geht hier um Netto-Preise. Amazon rechnet für den Endkunden also noch einmal 7% Mehrwertsteuer drauf.

Wer es ganz genau machen will, rechnet mit dem aktuellen Dollar-Kurs aus, wie der entsprechende Preis für den amerikanischen Markt sein soll. Die Angabe für das Britischen Pfund können bequeme Autoren automatisch berechnen lassen.

Rechts wird übrigens angezeigt, welchen Anteil du pro verkauftem Exemplar bekommst. Wenn dir diese Zahl hoch genug ist, klicke „Save & Continue“.

CreateSpace: Preis angeben


Auch hier muss noch einmal der Klappentext eingegeben werden und – ganz wichtig – die passende Kategorie, in der das Buch gelistet werden soll.

CreateSpace: Klappentext & Kategorie


Weiter unten folgt noch die Angabe der Sprache; das ist natürlich „German“, also Deutsch. Auch Schlagwörter, unten denen das Buch gefunden werden soll, sind sehr hilfreich. Wenn alles eingetragen ist, „Save & Continue“ drücken.

CreateSpace: Sprache & Keywords


… und das war es auch schon!



Herzlichen Glückwunsch, es ist geschafft!

Jetzt fehlt nur noch ein einziger Klick auf „Approve“ – dann kümmert sich CreateSpace um alles Weitere. Und in wenigen Tagen steht das Buch zum Bestellen auf amazon.de bereit.

Wir hoffen, diese kleine Anleitung hat dir weitergheolfen und Unsicherheiten beseitigt. Hast du Fragen oder möchtest du von deinen eigenen Erfahrungen erzählen?

Hinterlasse uns einen Kommentar oder teile den Artikel mit anderen – darüber freuen wir uns sehr.

Oder wende dich per Mail vertrauensvoll an info@ebokks.de.

52 Antworten zu „In 5 Schritten ein Buch bei Amazon CreateSpace anlegen“

  1. ebokks » Blog Archive » Erster Test mit Amazon CreateSpace sagt:

    [...] Markt genutzt werden, ist aber derzeit noch komplett auf Englisch. Da hilft nur eins – unsere CreateSpace-Anleitung in einem neuen Tab öffnen und zwischen CreateSpace und ebokks hin und her [...]

  2. Justine Marén sagt:

    Hallo,
    da Ihr das bereits getestet habt eine Frage – kann man nur sw Bücher dort eingeben oder auch Bücher mit bunten Bildern? Frage deshalb, normal müssen Fotos immer im tif Format und 4farb Format sein. Bei Illustrationen ist das ja egal.
    Weiter, muss das Buch im pdf vorliegen, geschlossen, oder als einzelne Seiten?
    Was ist das Ausgangsformat? pdf, doc oder rtf?

    Viele Grüße

  3. ebokks sagt:

    Hallo Justine,

    wir haben unser erstes Probebuch mit bunten Bildern eingestellt, das ist also möglich. Unsere Fotos lagen als .jpg vor und CreateSpace hat uns nur freundlich darauf hingewiesen, dass die Qualität mindestens 200 dpi haben sollte (was bei uns nicht der Fall war). CMYK, also 4-farbig, ist für den Druck natürlich immer besser als die RGB-Einstellung für Bildschirme. Aber auch Letzteres ist möglich.

    In welchen Format du das Buch dann hochlädst, ist recht flexibel. Auf jeden Fall aber ist es eine Datei (ohne Cover) – und keine einzelnen Seiten. Das geht als .doc (.rtf bin ich mir gerade nicht sicher) und als .pdf. CreateSpace bietet die sogar eine Word-Vorlage zum Herunterladen an, nachdem du dich für die Höhe und Breite deines Buches entschieden hast. Damit kannst du sicher gehen, dass das Format auch richtig eingestellt ist.

    Wichtig ist, dass du selbst an das Impressum (üblicherweise auf Seite 2) denkst. Denn dazu bist du als Autor verpflichtet.

    Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen! Wenn es noch weitere Fragen gibt, beantworte ich sie gerne.

    Viele Grüße
    Corinna

  4. ebokks » Blog Archive » US-Steuernummer für Amazon CreateSpace? sagt:

    [...] ebokks-Artikel könnte dich auch interessieren: In 5 Schritten ein Buch bei CreateSpace anlegen (Deutsche [...]

  5. Justine Marén sagt:

    Danke Corinna für die Infos. Das mit dem Impressum sollte klar sein :-). Auf Dein freundliches Angebot komme ich bestimmt zurück, ich beherrschte englisch nämlich perfekt = O.

    VG
    Justine

  6. ebokks sagt:

    Gerne! Ich bin gespannt. :)

    Viele Grüße, Corinna

  7. Volker Haselhorst sagt:

    Hallo!
    Ich denke, CreateSpace ist ein sehr attraktives Angebot, dass mit Sicherheit den Print-On-Demand-Markt aufmischen wird.
    Es gibt da aber noch ein paar offene Fragen! Ich hoffe, Ihr könnt mir da weiterhelfen…
    - Wenn ich ein Buch bei CreateSpace veröffentliche und parallel dazu das entsprechende Buch als E-Book bei Kindle-Direct einstelle – greift da die deutsche Regelung, dass mein E-Book maximal 20% billiger sein darf, oder bin ich in meiner Preisgestaltung frei (wie in den USA), da es sich defacto um eine ‘ausländische’ Veröffentlichung handelt?
    - Wird das Buch von CreateSpace in das Verzeichnis lieferbarer Bücher gelistet?
    - Muss ich ein Pflichtexemplar an die Nationalbibliothek senden (wieder das Thema mit der ‘ausländischen’ Veröffentlichung)?

    Für Infos wäre ich echt dankbar, da ich darüber bei CreateSpace nichts gefunden habe!

    Viele Grüße

    Volker

  8. ebokks sagt:

    Hallo Volker,

    danke für deine Fragen. Ich versuche sie so gut wie möglich zu beantworten – da CreateSpace aber selbst keine Aussagen zu Pflichten und Rechten auf dem deutschen Markt macht, geben wir keine Gewähr darauf. Hier das Ergebnis unserer eigenen Recherche:

    - Du hast als Selbstverleger das Recht, den Preis sowohl für die eBook-Ausgabe als auch für die Print-Ausgabe frei zu bestimmen. Die einzige Bedingung, die die meisten Shops stellen (so auch Amazon), ist die, dass der Titel in der gleichen Version nirgens anders günstiger angeboten werden darf. Das heißt, das eBook muss überall denselben Preis haben und das Printbuch muss überall denselben Preis haben. Uns ist nicht bekannt, dass das eBook max. 20 % billiger sein darf als die Print-Ausgabe. (Da ich davon aber schon häufiger gehört habe, bin ich über jede offizielle Quellenangabe froh.)

    - Ein Buch von CreateSpace wird nicht im VlB (Verzeichnis lieferbarer Bücher) gelistet. Es gibt allerdings eine Möglichkeit, dafür zu sorgen. Und zwar, indem man eine eigene ISBN beim MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH bestellt (derzeit 85 €) und diese bei CreateSpace angibt – anstatt deren kostenlose CreateSpace-ISBN zu nutzen. Anschließend kann der Titel dem VlB gemeldet werden – für eine jährlich zu zahlende Gebühr von mind. 79 €.

    - Unserer Information nach müssen nur dann zwei Pflichtexemplare an die Deutsche Bibliothek in Frankfurt (und wie bei uns in Niedersachsen ein Pflichtexemplar an die Landesbibliothek Hannover) gesendet werden, wenn der Titel im VlB gelistet ist.

    Ich hoffe, die Antworten helfen dir weiter! Sollten wir Neues zu dem Thema erfahren, geben wir das natürlich auf unserem Blog bekannt.

    Viele Grüße
    Corinna

  9. Volker Haselhorst sagt:

    Hallo Corinna,

    danke für die Infos!
    Zu Buchpreisbindung für E-Books findet man auf Wiki folgendes:
    ‘Die Rechtslage bei den sogenannten E-Books blieb lange ungeklärt. Der Anwendungsbereich des Buchpreisbindungsgesetzes gilt auch für „Produkte, die Bücher, Musiknoten oder kartographische Produkte reproduzieren oder substituieren.” Der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Verstöße gegen die Buchpreisbindung abmahnen kann, war ursprünglich der Auffassung, dass die Buchpreisbindung nicht für diese Publikationsform gelte. 2008 änderte der Verband seine Ansicht vollständig und begründet dies unter anderem mit der Angst vor der Erosion der Preisbindung insgesamt.[6] Seit Januar 2009 setzt der Verband diese Auffassung auch durch,[7] sodass die Buchpreisbindung faktisch auch für E-Books besteht.’
    Zeit-Online hat dazu einen Artikel veröffentlicht:

    http://www.zeit.de/digital/mobil/2010-09/ebooks-preisbindung-ereader

    Interessant in diesem Zusammenhang ist sicher auch:

    http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article13914233/Amazon-koennte-Buchpreisbindung-zu-Fall-bringen.html

    Viele Grüße

    Volker

  10. ebokks sagt:

    Hallo Volker,

    vielen Dank für die Quellen!

    Selbst wenn die Buchpreisbindung für eBooks nicht gelten würde, stimmt der Selbstverleger ja bei allen AGBs der Online-Shops zu, dass er sein eBook nirgends anders billiger anbietet. Das steht also außer Frage – ein eBook kostet überall das Gleiche.

    Dennoch finde ich keine Aussage im Gesetzestext dazu, dass sich der Preis eines eBooks an dem Preis der Taschebuch- oder Hardcover-Ausgabe orientieren muss. Ob das eBook nun 50% oder nur 5% günstiger ist, entscheidet jeder Verlag für sich. Durchschnittlich scheint es sich zwar bei 20% einzupendeln, aber das ist nur ein Richtwert, den sich die Verlage überlegt haben. (Die Waage zwischen: so viel Vergünstigung wie nötig und trotzdem ein so hoher Verkaufspreis wie möglich.)

    Ein selbstverlegender Autor kann frei seine eigene Preisvorstellung durchsetzen (wie gesagt – solange jede Ausgabe für sich überall gleich viel kostet.)

    Viele Grüße
    Corinna

  11. ebokks » Blog Archive » Präsentation: Selbstverlegen mit eBooks und POD (auf Amazon) sagt:

    [...] Hier die Links in der Präsentation zum Anklicken: Calibre herunterladen auf chip.de kdp.amazon.com http://www.createspace.com Deutschsprachige Anleitung zu CreateSpace [...]

  12. Bianca sagt:

    Hallo, ich habe gerade mein zweites Buch bei Create Space hochgeladen. Das Buch ist ein Taschenbuch mit 470 Seiten. Ich persönlich fände einen Preis zwischen 8,99 und 9,99 angemessen, aber Create Space verlangt, dass ich mindestens einen Preis von 10,47 angebe – und daran würde ich dann gerade mal 35 Cent pro Buch verdienen! Ich möchte für ein Taschenbuch eigentlich keine 15 Euro verlangen, zumal ich mein erstes Buch für 8,99 anbiete und davon 1,15 Euro erhalte! Woran kann der gravierende Preisunterschied zwischen beiden Büchern denn liegen? Und kann ich daran etwas ändern?
    Ich glaube kaum, dass jemand ein Taschenbuch zu einem Preis von 14 oder 15 Euro kaufen würde. O.o
    Liebe Grüße, Bianca

  13. ebokks sagt:

    Hallo Bianca,

    danke für den Einblick in deine Preisstruktur! Das stimmt, CreateSpace zwackt sich da schon eine Menge ab. Und ein 15 € Taschenbuch zu verkaufen, ist gar nicht so einfach. Leider haben wir auch noch keine Tabelle bei CreateSpace gefunden, aus der hervorgeht, wie die Herstellungskosten und Gebühren berechnet werden. Wie viele Seiten hatte denn dein erstes Buch?

    Mein Tipp ist in dem Fall – so blöd es klingt: Versuch, so wenig Seiten wie möglich zu nutzen.

    Das heißt, wenn möglich:
    - kleinere Schrift
    - geringerer Zeilenabstand
    - keine Leerseiten
    - Impressum, Titelseite, Widmung usw. auf eine Seite
    - keine neue Seite für ein Kapitel anfangen

    Es ist nur eine Vermutung, aber ich denke, dass CreateSpace ab 400 Seiten einen Preissprung macht. (Wenn das jemand bestätigen oder widerlegen kann, bin ich über eine Nachricht froh!) Schaffst du es irgendwie, von 470 auf 399 Seiten zu kommen – ohne dass das Buch an Lesespaß verliert?

    Liebe Grüße,
    Corinna

  14. Bianca sagt:

    Okay, ich hab jetzt mein erstes Buch (ursprünglich 550 Seiten) umformatiert, so dass es nur noch 371 Seiten hat. Jetzt kann ich es zu einem Preis von 8,99 Euro anbieten, verdiene daran allerdings nur 31 Cent. Ich werde es jetzt wohl zu einem Preis von 9,99 anbieten. Dann verdiene ich 91 Cent, was nicht die Welt ist, aber immer noch mehr als ich bei einem Verlag kriegen würde. ;-)
    Das zweite Buch, von dem ich oben geredet habe, kann ich noch nicht wieder hochladen, weil ich es bereits zur Durchsicht weitergegeben habe. Das heißt, ich muss jetzt warten, bis das Okay von Create Space kommt, bis ich es wieder hochladen kann. Habe es aber bereits “zusammengestaucht”, so dass es nur noch 317 Seiten hat. Jetzt bin ich gespannt, ob das mit dem Buch auch so klappt und ich es ebenfalls zu 9,99 anbieten kann.
    Vielen Dank auf jeden Fall für die Hilfe! :-)

  15. ebokks sagt:

    Sehr gerne! :)
    Lass uns bitte wissen, ob das Stauchen etwas gebracht hat! Ich bin auch gespannt und wünsche viel Glück und Erfolg!

  16. Jerome sagt:

    Wenn ich bereits einen Titel als ebook veröffentlicht habe und selbigen nun über Createspace als Taschenbuch veröffentliche, sieht man bei Amazon beide Titel getrennt voneinander. Wie funktioniert es, dass der Titel in einem Angebot gezeigt wird und man in einem Angebot ebook als auch Taschenbuch sieht?

  17. ebokks sagt:

    Hallo Jerome,

    wenn du bei CreateSpace deinen Titel noch mal aufrufst und dann auf “Publish on Kindle” gehst, scroll mal ganz nach unten. Dort ist ein großer blauer Button, auf dem steht: “I’m ready. Take me to KDP!” Das willst du ja nicht, denn deinen Titel gibt es schon als eBook bei KDP. Rechts neben dem Button allerdings hat sich ein Link versteckt, der “I already have a Kindle version” lautet. Wenn du darauf klickst, gibst du automatisch Amazon Bescheid, dass sie beide Versionen miteinander verknüpfen sollen. Das geschieht in der Regel innerhalb von 2 Tagen. Etwas Geduld braucht es also.

    Sag uns bitte Bescheid, ob es bei dir auch geklappt hat!

    Viele Grüße, Corinna

  18. Jerome sagt:

    Hallo ebokks,

    mein Taschenbuch ist seit 08.09. verfügbar, aber wird immer noch vom ebook getrennt angezeigt.

    Ein weiteres Problem:
    Ziehe ich von 7,95€ brutto die 7% ab, bleiben 7,39€ netto. Amazon zeigt mir dann jedoch 7,91€ bruttto an.
    Habe ich hier einen Denkfehler?

    LG Jerome

  19. ebokks sagt:

    Hallo Jerome,

    warte noch bis nächste Woche ab. Manchmal dauert es bei Amazon etwas.

    Wenn du 7,95 geteilt durch 1,07 rechnest, hast du einen Nettopreis von 7,43. Da hat sich tatsächlich ein kleiner Fehler eingeschlichen. ;)

    Liebe Grüße, Corinna

  20. Jerome sagt:

    Das ist es ja…

    Gebe ich netto 7,43€ ein, zeigt Amazon brutto 7,96€. Bei 7,42€ netto zeigen sie mir 7,94€ brutto und 7,425€ nimmt er nicht…
    Habt ihr einen Tipp um auf die 7,95€ zu kommen? Ich bin mit dem Latein am Ende…

  21. ebokks sagt:

    Das ist ja wirklich kurios!

    Wenn ich auf 7,43 sieben Prozent drauf rechne (also 7,43 : 100 x 107), dann kommt dabei 7,9501 raus. Und Amazon will das bei dir auf 7,96 aufrunden?! Wie ärgerlich … Leider kann ich dir an der Stelle gerade nicht weiterhelfen. Um einen schöneren Preis zu haben, kannst du vielleicht 7,46 € angeben. Dann sollte (mit Aufrunden) 7,99 € bei rauskommen.

  22. Jerome sagt:

    Die Bücher werden immer noch getrennt voneinander angezeigt :(

  23. ebokks sagt:

    Hallo Jerome,

    ich setze mal wieder auf Geduld. ;) Seit dem 8. September sind gerade mal 5 Werktage vergangen.

    Ich habe auch schon mal die Prozedur mit dem Klick auf “I already have a Kindle version” im CreateSpace-Profil wiederholt, als es mir zu lange dauerte. Aber vermutlich arbeitet ein Amazon-Mitarbeiter einfach eine Liste mit Titeln, die zusammengefügt werden sollen, von oben nach unten ab.

    Ich drücke weiterhin die Daumen,
    Corinna

  24. Jerome sagt:

    Heut ist das Buch nun 10 Tage draußen und Amazon hat es immer noch nicht gepackt…

  25. B. sagt:

    Bei mir wird immerzu angezeigt, dass meine Payments Informationen nicht komplett sind und so kann ich nicht weitermachen, die Meldung kommt immerzu. Es ist aber komplett ausgefüllt, habe auch schon versucht über Check zu machen, da kam die Meldung auch. Der Support konnte auch nicht helfen, die haben mir eine Anleitung geschickt, wie man das alles aufüllt, aber ich habe ja alles komplett ausgefüllt. TAx Name, mein Name, Individual oben Name und Adresse…es wird auch nichts rot markiert als fehlerhaft. Ich verstehe das nicht

  26. ebokks sagt:

    Hallo B.,

    wie lautet die Meldung denn genau? Zu den Payment Informationan gehören ja nicht nur die “Royalties” sondern auch das “Billing Profile”. Hast du da eine Kreditkarte angegeben?

    Viele Grüße
    Corinna

  27. B. sagt:

    Missing Royalty Payment Profile
    Before setting up any sales channels, you must specify where we should send your royalty payments and how you prefer to be paid.

    Complete your royalty payment profile.

    Ich hab von create space eine Mail bekommen, dass mein Buch als Sprache Englisch gelistet ist, aber der Inhalt eine andere Sprache hat. Klar, ist ja deutsch. Ich kanns aber nicht ändern, weil dann jedes mal diese Meldung kommt, ich kann auch keine Preise festlegen, weil dann diese blöde Meldung kommt. Ich verstehe das nicht. Kreditkarte habe ich nichts angebenen, besitze gar keine

  28. ebokks sagt:

    Okay, das klingt, als stimmt tatsächlich im Bereich “Royalty Payment Profile” etwas nicht. Hast du die richtige IBAN angegeben? Da diese Nummer verdeckt angezeigt wird, hat sich da vielleicht ein Tippfehler eingeschlichen. Kontrollier am besten auch den SWIFT Code gleich noch mal.

    Ansonsten sollte der Payment Type “Direct Deposit” sein, Bank Account Country ist natürlich “Germany” und als Bank Account Type habe ich “Checking” ausgewählt. Name on Bank Account ist exakt der Name, unter dem das Konto läuft. Ist da vielleicht irgendein ä, ö, ü oder ß drin, das die Amerikaner verwirren könnte? Dann versuch es mit ae, oe, ue oder ss.

    Wie schaut es aus? Hat sich irgendetwas geändert?

  29. ebokks sagt:

    Hallo Jerome,

    es hat immer noch keine Zusammenführung bei dir gegeben …? Da bin ich von Amazon Schnelleres gewohnt. Ich würde noch bis Ende der Woche abwarten und dann eventuell über das Createspace-Profil den Support kontaktieren, um nachzufragen.

    Viele Grüße
    Corinna

  30. B. sagt:

    Ich habe die Nummern mehrmals eingegben und überprüft.Allmählich verzweifel ich. Das kann doch nicht sein. Zumindest, wenn ich Check eingeben, müsste es dann ja klappen, aber auch da bekomme ich die Meldung. Ich habe sogar noch mal komplett ein neues Projekt gestartet…immer wieder das gleiche Problem. Wird wohl nix mit dem Buch, weiß nicht mehr was ich noch machen soll, hab alles versucht

  31. ebokks sagt:

    Nicht aufgeben! Bei anderen funktioniert es ja, also muss es an den Daten, die du eingibst, liegen. Hast du eine vertrauenswürdige Person (Eltern, Geschwister), deren Konto du zum Ausprobieren nutzen kannst? Erstmal gilt es herauszufinden, wo genau das Problem liegt. Damit du es dann beheben kannst.

  32. B. sagt:

    Nun hat es endlich geklappt^^ Danke schön :-)

  33. ebokks sagt:

    Hallo Jerome,

    ich bin jetzt auf folgende Aussage von Amazon gestoßen. Allerdings auf der Seite von KDP und nicht CreateSpace:

    “Sollten Sie merken, dass Ihr Buch mit einer falschen Ausgabe verlinkt wurde oder dieses bereits seit über 48 Stunden online ist und noch keine Verlinkung zu einer bestimmten anderen Ausgabe im Katalog hergestellt wurde, setzen Sie sich unter kdp-support@amazon.de mit uns in Verbindung.”

    Quelle: https://kdp.amazon.com/self-publishing/help?topicId=A33G45HCUNE6YF

    Ich hoffe, das hilft dir weiter! Viele Grüße, Corinna

  34. Erfahrung mit CreateSpace: farbige Bilder, weißes Papier, 40 Seiten | ebokks sagt:

    [...] Weitere Artikel zu dem Thema sind: Erfahrung mit CreateSpace: schwarz-weiß, cremefarbenes Papier, 436 Seiten In 5 Schritten ein Buch bei Amazon CreateSpace anlegen [...]

  35. Heiner sagt:

    Hallo,
    vielen Dank für die übersichtliche Anleitung.
    Es scheint wirklich gegenüber den anderen Selbstdruckverlagen ein sehr gutes Angebot zu sein, die Printversionen bei CreateSpace erstellen zu lassen. Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man selbst keine Masse an Büchern abnehmen muss, um den Preis für den Käufer interessant zu gestalten.
    Was aber ist mit dem Buchhandel? Kann der Buchhändler zu den für ihn üblichen Einkaufspreisen das Buch bei CreateSpace bestellen oder ist der Leser alternativlos gezwungen, bei amazon zu bestellen?
    Ist es auf diese Weise überhaupt möglich, das Buch dann mit der eigenen ISBN auch bei anderen großen Buchläden anzubieten?

  36. ebokks sagt:

    Hallo Heiner,

    ich habe gerüchteweise gehört, dass Amazon daran arbeitet, die CreateSpace-Bücher auch über den normalen Buchhandel zu vertreiben. Warten wir ab, was daraus wird. Bisher hat der Buchhandel allerdings keinen Anreiz, für seine Kunden ein Taschenbuch bei Amazon zu bestellen. Er bezahlt den gleichen Preis wie alle anderen und verdient also nichts daran.

    Es gibt Autoren, die selbst eine kleine Menge an Büchern von Amazon kaufen und diese dann mit einem Rabatt an die Buchläden der Region verkaufen. Dann muss die Gewinnmarge bei CreateSpace aber schon üppig sein, damit sich dieser Aufwand lohnt.

    Optimal ist diese Variante sicherlich noch nicht.

    Bevor man sich für die CreateSpace-Variante entscheidet, sollte der Autor anhand seiner anvisierten Zielgruppe überlegen, ob diese überhaupt Bücher bei Amazon kaufen. Denn extra dort anmelden werden sich die Leser für dieses eine Buch wohl nicht.

    Viele Grüße
    corinna

  37. Daniel sagt:

    Hallo,
    wisst ihr ob ich mein Buch auch nach der ersten Auflistung bei Amazon noch einmal ohne größere Umstände bearbeiten kann?

    Viele Grüße

    Daniel

  38. ebokks sagt:

    Hallo Daniel,

    ja, haben wir schon ausprobiert. Die Buchdatei und auch das Cover lassen sich ganz einfach neu hochladen. Nur die Überprüfungsprozedur bei CreateSpace fängt dann wieder von vorne an. Es dauert also evtl. ein paar Tage.

    Beim Ändern des Titels oder Autors musst du dich jedoch an den Kunden-Support wenden. Nach unserer Erfahrung reagieren die wirklich schnell – innerhalb von 4 Stunden (selbst an einem Sonntag!) haben sie unsere gewünschten Änderungen übernommen und uns per Mail benachrichtigt. Allerdings auf Englisch.

    Viele Grüße
    Corinna

  39. Daniel sagt:

    Würdet ihr aus Erfahrung eher weiße oder creme-weiße Seiten empfehlen?

    Viele Grüße

    Daniel

  40. ebokks sagt:

    Für erzählende Texte eher creme-farbene und für Sachtexte (oder generell Büchern mit Fotos) lieber weiße Seiten. So hat es sich in der Buchbranche eingespielt.

    Hier ein direkter Vergleich der beiden Papiersorten von CreateSpace: Papiervergleich: Creme und Weiß bei CreateSpace

    Viele Grüße
    Corinna

  41. Daniel sagt:

    Danke für die schnellen Antworten =)
    eine letzte Frage hätte ich aber noch bevor ich mein Buch online stelle, wisst ihr vielleicht wie das verrechnen der Versandkosten abläuft? Ich schwanke zwischen 12,90€ mit kostenlosen Versand und 9,90 + Versand, weiß jedoch nicht wie Amazon das verrechnet

    Liebe Grüße

  42. ebokks sagt:

    Aber Amazon berechnet für Bücher doch gar keine Versandkosten.

    Beim Einstellen des Buchs gibt CreateSpace einen Mindestpreis vor, damit Herstellung und Gebühren gedeckt sind. Da die 7 % MwSt. noch nicht drauf gerechnet sind, musst du 9,25 € angeben, um auf einen Endpreis von 9,90 € zu kommen. Wenn für dich genug übrig bleibt (9,25 € minus das, was CreateSpace für sich behält), würde ich defintiv einen Endpreis von 9,90 empfehlen.

    Ich hoffe, das beantwortet deine Frage einigermaßen. :)

    Viele Grüße
    Corinna

  43. Daniel sagt:

    Hey, danke für die schnelle Antwort.

    Aber auch wenn Amazon dem Kunden keinen Versand berechnet, muss ich die Kosten doch als “Verlag” an Amazon abführen und das geht dann doch sicher von meinem Anteil ab?

    Liebe Grüße

    Daniel

  44. ebokks sagt:

    Immer gern :)

    Du hast natürlich recht: Amazon (bzw. CreateSpace) will auch Geld sehen. Du führst aber im Grunde nichts ab, sondern Amazon behält seinen Anteil ein. Wieviel das pro verkauftem Exemplar ist, teilt dir CreateSpace auf der Seite “Pricing” mit, wenn du deinen Preis angeben sollst.

    Den Preis bei Amazon CreateSpace angeben

    Auf dem Bild hier steht unten (unter dem Eingabefeld): “Minimum list price for this title is € 5,00″ –> Das behält Amazon ein. Wenn du also auch etwas an deinem Buch verdienen willst, solltest du mehr als diesen Betrag eingeben. ;)

    Aber, wie gesagt, ist dies der Netto-Betrag. Für den endgültigen Verkaufspreis kommen noch 7 % Steuer drauf. Wenn du z. B. 6 € angibst, rechnest du 6 x 1,07 und das sind 6,42 €, die der Kunde zahlen muss.

    Jetzt im Umkehrschluss meine Ideal-Rechnung:

    Der Leser soll idealerweise 9,99 € für das Buch zahlen.
    Als Netto-Preis muss ich angeben: (9,99 geteilt durch 1,07) = 9,33 €
    Wenn CreateSpace als “Minimum list price” 5,00 € verlangt, bleiben: (9,33 minus 5) = 4,33 €

    Und diese 4,33 € sind dein Gewinn pro verkauftem Exemplar!

    Sobald mindestens 10 € Gewinn zusammengekommen sind (also mind. 3 Verkäufe), überweist dir Amazon dein Geld. :)

    Viele Grüße
    Corinna

  45. Daniel sagt:

    7,12€ ist mein minimum List price.
    Hab jetzt 9,33 Euro in die Tabelle eingegeben. Ich hoffe Amazon rundet den Preis dann auch richtig?

    also in dem “minimum list price” ist sicher auch Versand drin? Ich hatte nämlich hier in den Create-space-Tutorials schon Bücher gesehen bei denen der Versand extra bezahlt werden musste und konnte mir keinen anderen Grund dafür erklären warum das jemand macht, außer Amazon berechnet einem das zusätzlich.

    Liebe Grüße

    Daniel

  46. ebokks sagt:

    Hallo Daniel,

    jetzt ist ja schon eine Woche vergangen. Hat alles geklappt?

    Ich habe noch nichts davon gehört, dass jemand extra Versand bezahlen musste.

    Viele Grüße
    Corinna

  47. Daniel sagt:

    ALles perfekt: http://www.amazon.de/Das-Sakrament-Teufels-Daniel-Schweich/dp/1480261041/ref=sr_1_2?ie=UTF8&qid=1352462100&sr=8-2

    =) =) =)

    Nur frage ich mich gerade ob es eine Möglichkeit gibt, es den örtlichen Büchereien anzubieten. Bei createspace blicke ich noch nicht durch ob ich da etwas aktivieren kann damit das geht (25$ Funktion?) oder eine eigene ISBN beantragen muss.

    Vielen Dank für die Hilfe =)

    Daniel

  48. Sabine KLimm sagt:

    Hallo und danke für die deutsche Anleitung!
    habe aber noch eine Frage. Alles hat geklappt und mein Buch ist aber nur bei amazon.com gelistet, was kann ich tun, um es auf amazon.de zu bringen? Ausserdem muss mit dem Blick ins Buch etwas falsch gelaufen sein, denn dort sind nicht nur einige Seiten, sondern das ganze Buch zu lesen.
    http://www.amazon.com/Mexiko-anderes-Leben-German-Edition/dp/1481091190/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1354825144&sr=8-1&keywords=sabine+klimm

    Liebe Grüße aus Mexiko von Sabine

  49. ebokks sagt:

    Hallo Sabine!

    Wenn du bei Createspace auf den entsprechenden Titel klickst, gibt es die Möglichkeit, unter “Distribute” > “Channels” drei Verkaufskanäle auszuwählen. Wenn du dort “Amazon Europe” angeklickt hast, sollte das Buch auch auf amazon.de angeboten werden. Vielleicht dauert es aber ein Weilchen, bis die Daten aus Mexiko hier ankommen. ;)

    Der Blick ins Buch zeigt mir nur Kapitel 1 und macht dann einen Sprung zu Kapitel 35. Amazon hat da anscheinend ganz eigene Auswahlkriterien. Insgesamt sollten es aber nur 10 % des Buches sein.

    Liebe Grüße
    Corinna

  50. Katja sagt:

    Hey,

    ich überlege gerade, diese Option der Distribution wahrzunehmen. Habe aber einige Fragen:

    Welche Kosten kommen auf mich zu, bzw muss ich überhaupt etwas zahlen?

    Steuerrechtlich irgendwas beachten? Ich arbeite momentan in einem 400 Euro Job und wieß nicht, ob ich da irgendwas vorher anmelden muss oder erst mal machen soll und falls was reinkommt, es dann melden sollte.

    Wenn ich mein Buch beim Creator veröffentlich habe, kann ich es dann nur als Printversion bestellen oder automatisch auch als E-Book fürs Kindle? Ich hätte nämlich gern beide Optionen.

    Liebe Grüße
    Katja

  51. ebokks sagt:

    Hallo Katja,

    wenn du die Dateien für CreateSpace (PDF und Cover) selbst erstellst und keinen Dienstleister dafür beauftragst, kostet dich das gar nichts. Du lädst alles kostenlos bei CreateSpace hoch und bekommst deinen Anteil vom Gewinn, sobald ein Buch verkauft wird.

    Steuerrechtlich können wir leider keine zuverlässige Auskunft geben. Wir empfehlen immer, sich beim Steuerberater zu informieren, um auf der sicheren Seite zu sein. Trotz allem ein paar Infos:
    - Wenn du gelegentlich ein Buch veröffentlichst, bist du freiberuflicher Schriftsteller und somit nicht als Gewerbetreibener anzusehen.
    - Als solcher musst du vorher nichts anmelden. Sobald du aber Einnahmen hast, sind sie bei der Steuererklärung anzugeben. (Das kann mitunter etwas komplizierter sein, da der Service von CreateSpace/Amazon recht neu in Deutschland ist. Mein Lesetipp ist dazu der Blog von Thomas Knip – und wie gesagt: eine Beratung beim Steuerfachmann.)
    - Wer mit dem Jobcenter zu tun hat (was jedem mal passieren kann), der ist verpflichtet, diese Einnahmen dort anzugeben.
    - Wer einen Mini-Job hat, ist – soweit ich weiß – nicht verpflichtet, die freiberufliche Schriftstellertätigkeit dort zu melden, solange nichts anderes im Arbeitsvertrag vereinbart wurde.
    - Wer einen Vollzeit-Job hat, der sollte seinem Vorgesetzen Bescheid geben – mit der Aussage, dass die schriftstellerische Tätigkeit den Job nicht negativ beeinflussen wird.

    Wenn du dein Buch bei CreateSpace veröffentlichst, hast du nicht unbedingt automatisch auch die eBook-Version. Das kannst du über das Amazon Programm KDP (Kindle Direct Publishing) einstellen. CreateSpace bietet allerdings an, aus dem Printbuch ein eBook zu erstellen – das haben wir bisher noch nicht ausprobiert. Wer bereits damit Erfahrung hat, bitte her mit eurem Bericht! ;)

    Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

    Viele Grüße, Corinna

  52. Katja sagt:

    Vielen lieben Dank! Hat mir sehr weitergeholfen! Ich war mir nämlich nicht sicher, ob es sinnvoll ist, erst die Printversion zu erstellen und dann rüber zu gehen, um das E-Book zu machen, bzw üb das überhaupt so erlaubt ist. Aber offenbar bleiben alle Rechte ja sowieso bei mir, wenn ichs richtig verstanden habe.

    Dann kann ichs ja einfach so machen und habe beides verfügabr und kann damit auch einen größeren Leserkreis einschließen. Vielen Dank!!

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